Die ersatzgeschwächten zweiten Herren der SG Hamburg-Nord setzen sich in einer starken Partie mit 37:30 (16:13) auswärts gegen den Mitaufsteiger Halstenbeker TS durch und erklimmen durch diesen Erfolg den siebten Platz in der Hamburg-Liga.
Jetzt muss man wiklich schon von einer Serie sprechen. Die Rückrundenbilanz ist makellos, acht Punkte aus vier Spielen und mit diesem Selbstbewusstsein im Rücken trotzt die Mannschaft der ungewohnt mageren Ersatzbank und legt einen „Start-Ziel-Sieg“ hin. Hatten wir noch beim 38:38 im Hinspiel vor allem in der Schlussphase Probleme das Spiel in der Form der ersten 45 Minuten siegreich zu Ende zuführen, so hatten vergangenen Samstag die Gastgeber während der gesamten Spielzeit nur eine Gelegenheit das Spiel zu drehen.
Zuvor hatte sich die SG über ein 1:2 (5. Minute) auf 3:8 (12.) schnell abgesetzt und offensichtlich den besseren Start in die Begegnung erwischt. Erst in der 20. Minute, beim Stand von 9:10, war den Halstenbekern der Anschluss gelungen, doch die SG gab das Heft nicht aus der Hand, sondern setzte sich auf 13:16 zur Halbzeit ab.
Nach dem Seitenwechsel legten die Spieler von Andreas Lindholm noch eine Schippe drauf und bauten ihre Führung zu einem 7-Tore-Vorsprung aus (17:24, 40.), welchen wir souverän verwalteten (20:27, 45.).Eine tolle Mannschaftsleistung, bei der vor allem Kreisläufer René Meyer und Andreas Feindt mit teils frechen und sehenswerten Aktionen aus allen Lagen zum Torerfolg kamen. An diesen Vorsprung kam der HTS nicht mehr heran, auch wenn das zwischenzeitliche 27:32 (53.) vielleicht Hoffnungen auf ein Remis geweckt haben dürfte. Doch unbeirrt davon wickelten wir den 37:30-Sieg in trockene Tücher.
Jetzt sehen sich die zweiten Herren einem spielfreien Wochenende gegenüber, bevor es am 12. Februar wieder ernst wird. Um 18:00 Uhr gastieren wir in der Halle Lüttkoppel beim SC Alstertal-Langenhorn, derzeit Tabellenvierter (16:12 Punkte). Grund zum Fürchten haben wir nicht, denn schon im Hinspiel konnten wir in einem kampfbetonten Spiel ein 33:33-Unentschieden erbeuten. Es ist ein heißer Tanz zu erwarten, bei dem wir lautstarke Unterstützung brauchen werden.
Die Torschützen der SG Hamburg-Nord: René Meyer (9), Andreas Feindt, Tobias Nick (je 7), Timo Tennenbaum (5), Hendrik Begerow (3), Tim Mauersberger, Lars Gatermann, Finn Petersen (je 2)
Zeitstrafen: 2:6
Spielfilm: 0:1 (3. Minute) – 2:6 (11.) – 5:8 (16.) – 8:9 (19.) – 10:15 (25.) – 13:16 (27) | 14:18 (32.) – 17:22 (39.) – 21:28 (46.) – 22:30 (48.) – 27:34 (56.) – 30:37 (60.)
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