wC 4: 12:29 gegen den NSV

Auf den ersten Blick ist der Eindruck niederschmetternd, denn wieder haben wir so deutlich verloren.

Doch tatsächlich sind die Unterschiede zum Hinspiel sehr markant.

Das Ziel besser als beim 7:27 der Hinrunde abzuschneiden, ist ins gelungen. Nur knapp, aber immerhin.

Tatsächlich war das Spiel der 8 verbliebenen, Nicht-Kranken ein tolles Kampfspiel, in dem keiner über 50 Minuten aufgab und eine kränkelnde Nadin im Tor mit super Paraden glänzte.

Nicht so einfach die Entscheidung wer wo spielt, da nicht für alle Positionen die typischen Spielerinnen zur Verfügung standen.

Luisa spielte nach 6 Jahren im Tor ihr erstes Spiel der Karriere im Feld durch. Und sie machte ihre Sache gut, steigerungsfähig, aber gut. Steigerungsfähig insbesondere, weil sie eine Menge Respekt vor dem Spiel im Feld hatte und der Bewegungsradius der Torfrau noch abgestriffen werden muss.

Juliane seit Oktober dabei hatte heute massig Spielanteile und steigert sich von Spiel zu Spiel.
Die Begründung:“Ich kann ja keinen Sprungwurf“ für das „nicht aufs Tor werfen“ in der ersten Halbzeit, wurde vom Trainer ignoriert und so fanden zwei gute Tor würfe (ohne Sprung) ihren Weg in Richtung Tor. Super Juliane, weiter an der Abwehr arbeiten und den Torwurf bekommen wir bald hin.

Als Jessi die Mittelposition im Angriff zugewiesen wurde, zuckte sie kurz zusammen.
Doch wer so toll auf der halblinken Position spielt, wie Jessi in den letzten Wochen, kann auch die Mitte besetzen. Gesagt, getan und viel Wille beim Trainer dieses zu wiederholen.
Tolle Gegenstöße und keine Angst vor den sehr robusten Gegnerinnen.

Auf dem linken Flügel wie gewohnt Julia, die ihrem sonst standartmäßigen Überzieher die Variante „Zug nach innen“ hinzu fügte und ein ums andere Mal die NSV-Abwehr knackte. Heute tolle Torwürfe, die kraftvoll und platziert ihr Ziel fanden. Spitze!

Svea-Sophie begann auf halb Links, übernahm kurzzeitig für Jessi die Mitte, um dann wieder auf der linken Rückraumposition zu verteilen. Denn hier liegt die größte Aufgabe für Svea, die sonst kein Kind von Traurigkeit ist. Beherzt voran und Verantwortung übernehmen! Nicht nur den Ball weiter spielen, sondern in der Vorwärtsbewegung Druck erzeugen und auch mal selber die Lücken nutzen! Auch bei Svea heute deutliche Steigerungen im Abwehrverhalten! Und trotz Magenproblemen bis zum Ende durchgebissen! Spitze Dömy!

Und dann waren da noch die „Ls“, sprich die „Lenas“ !
Lena Heinsohn und Lena Ebbinghaus !

Lena Heinsohn ackerte wie immer in der Abwehrmitte und analog als Kreisfrau im Gegnerischen Strafraum! Schöne Tore und noch mehr ausgelassene Chancen, wecken beim Trainer die Hoffnung bei Fortführung des Trends nach oben auf Punktgewinne. Einzig die Orientierung im Rückzugverhalten muss noch verbessert werden.

Bei Ebbe platzte nach einer soliden ersten Halbzeit der Knoten in Teil 2.
In Abwesenheit aller anderen Linkshänder, konnte sie sich auf der rechten Seite austoben und tat dieses mit Bravour. Nicht nur zwei Tore, sondern ein bewegliches Spiel mit viel Übersicht, ließen den Coach innerlich und äußerlich die Fäuste ballen. Schon in der E-Jugend habe ich Lena als Spielerinn eingestuft, die fast immer richtig stand und das Spiel verstanden hatte. Einzig der Respekt vor Körperkontakt verwehrte ihr bisher die Umsetzung der theoretischen Fähigkeiten.
Noch immer geht sie behutsam mit ihren Gegnerinnen um, doch insbesondere im eigenen Angriffsspiel, nimmt Lena das Erfordernis den eigenen Körper einzusetzen wahr und handelt danach!

In einem durchweg guten Spiel, mit einem Ergebnis, welches deutlich zu hoch ausfiel, war Lena Ebbinghaus heute mein persönliches Highlight. Super Lena, weiter so!

Wie geht es nun weiter ?

Am 19.02. kommt „Angela Merkel“ (so der Spitzname für eine Spielerinn von Quickborn) in unsere geheiligten Hallen. Dann folgen mit Alstertal/Norderstedt, Osdorf/Lurup und Rissen /Wedel drei weitere Gegner, die wir schlagen wollen.

Wenn wir da weiter machen, wo wir in den letzten Spielen phasenweise angelangt sind, dann kann keiner mehr die Fortschritte leugnen, die wir von einem individuellen Haufen hin zu einem Team gemacht haben. Und dass wir uns im Zusammenspiel, dem Selbstbewusstsein einer jeden Spielerinn und insbesondere auch im individuellen Spiel sehr, sehr deutlich verbessert haben!

Da wollen wir weiter ansetzen, damit wir dann erfolgreich rufen können: Hand, Fuß Hand, Fuß Dömy!

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