Lund ruft – und wir liefern: mD1 beim größten Handballturnier der Welt

| 2025/2026 | mD1

„Memories for a lifetime“ – selten hat ein Turniermotto so gut gepasst wie bei unserer Reise zum weltgrößten Handballturnier nach Lund (Schweden). Was wir dort erlebt haben, war weit mehr als nur Handball: Abenteuer, Spaß, Emotionen, Jubel – und eine Menge Teamgeist.  

25.12. – Der Auftakt mit Hindernissen  

Eigentlich sollte alles ganz entspannt starten. Eigentlich. Doch am Abend vor der Abfahrt machte unser geliehener Bus schlapp – Reifenschaden. Mehrere Reparaturversuche scheiterten, die Nerven wurden dünner, die Uhr tickte… Kurz vor Mitternacht dann die Erlösung: Ein Ersatzbus war gefunden. Schweden konnte kommen!  

26.12. – Auf nach Skandinavien

Motiviert und voller Vorfreude ging es am Morgen endlich los. Erster Stopp: Fähre – inklusive Treffen mit drei weiteren Mannschaften der SG Hamburg-Nord. Erste Einkäufe an Bord (dänische Spezialität FaxeKondi) und dann weiter Richtung Schweden.  Im Ersatzbus herrschte beste Stimmung: Malle-Songs rauf und runter, selbstverständlich nur zur Textfestigkeit der Fahrer. Die Überquerung der Öresundbrücke wurde lautstark gefeiert – begleitet von Sprechchören: „Schweden! Schweden! Schweden!“  

Gegen 14:30 Uhr Ankunft in Lund, Bezug der Unterkunft, kurzes Durchatmen. Am Abend dann Essen und die große Eröffnungsfeier in der lokalen Arena – spätestens jetzt war klar: Das wird etwas Besonderes.  

27.12. – Handball, Hallen & Strafzettel  

Der Tag startete mit Support: Wir feuerten die weibliche B1 und die männliche E an – bis zum ersten Stimmverlust. Nach dem Mittagessen ging es in eine der verrücktesten Handballhallen, die wir je gesehen haben:  3 (!) Normalfelder nebeneinander. Dazu ein erstes intensives Kennenlernen mit den schwedischen Parkraumwächtern – inklusive der ersten Strafzettel des Turniers.  Am Abend dann endlich unsere ersten Vorrundenspiele – lautstark unterstützt von mE und wB: IK Sävehof: starker Sieg  HK Malmö: souverän gewonnen  

Spät ging es zum Abendessen und zurück zur Unterkunft. Ins Bett? Ja… aber nicht ganz so zeitnah.  

28.12. – Vorrundensieg!  

Nach einem Frühstück mit legendären Sandwiches (Danke an die wD für die Mitnutzung des Sandwichmakers) ging das Anfeuern weiter: wB und wC wurden zu Siegen gebrüllt. Am Nachmittag fuhren wir nach Staffanstorp zu unseren letzten Vorrundenspielen gegen den heimischen Club IK Sund 2. Unterstützt von der wD1 gewannen wir beide Spiele mit jeweils 5 Toren Vorsprung.

Ergebnis der Vorrunde: Platz 1, zweitmeiste Tore aller 43 Teams – stark! Der Abend wurde entsprechend in der Unterkunft gefeiert.

29.12. – K.o.-Phase & Gänsehaut

Zurück in der großen Megahalle stand das Achtelfinale gegen Ale IF an. Trotz durchwachsener Leistung gewannen wir mit 6 Toren.  Im Viertelfinale wartete dann der Vorjahressieger – ein extrem starker Gegner. Hier mussten wir uns geschlagen geben. Doch unsere Mission war noch lange nicht vorbei. Jetzt begann Phase zwei: Fanmodus! Im Stundentakt reisten wir durch Lund und feuerten wD, wC und wB an – bis wirklich niemand mehr eine Stimme hatte.  

Der emotionale Höhepunkt: Das A-Finale der mE 1 aller SG-Mannschaften. Gemeinsames Anfeuern, riesiger Jubel, Turniersieg auf der Platte – ein Moment für die Ewigkeit. Am Abend wurde in der Unterkunft bis deutlich nach Mitternacht weitergefeiert.

30.12. – Abschluss mit Stolz  

Nach dem Aufräumen ging es ein letztes Mal in die Arena, um die wB im Finale zu unterstützen. Nach großem Kampf mussten sich die Mädels geschlagen geben – der Applaus für diese Leistung war trotzdem riesig.  Die Rückfahrt führte über Brücke und Fähre. Dieses Mal etwas stürmischer, das Oberdeck blieb geschlossen. Dank hervorragender Verhandlungskünste von Mats wurde dafür der FaxeKondi-Vorrat des Kiosks zum Schnäppchenpreis gerettet. Im Bus wurde es ruhig. Die Malle-Musik wich Müdigkeit und gleichmäßigem, sportlichem Atmen.

Um 20:15 Uhr waren wir zurück an der Tegelsburg – müde, aber überglücklich.

Fazit

Ein spektakulärer Trip zum größten Handballturnier der Welt.
Top-8-Platzierung, unzählige Erlebnisse und ein Team, das noch enger zusammengewachsen ist.

Memories for a lifetime“ – absolut erfüllt.
Mit diesem Schwung gehen wir nun die nächsten Aufgaben in der D-Oberliga und C-Landesliga an.