mA1: Nervenstark zum Auswärtssieg – Hamburg-Nord dreht Partie in Lübeck

| JBLH | 2025/2026 | mA1

Fotos: Thorge Huter

Gelungener Auftakt für die männliche A-Jugend der SG Hamburg-Nord in der 2. Liga Nord: Beim MTV Lübeck erkämpfte sich das Team einen wichtigen 30:26-Auswärtssieg, nachdem es zur Pause noch knapp zurückgelegen hatte. In einer intensiven Partie zeigten die Gäste die reifere Spielanlage und bewiesen in den entscheidenden Phasen Nervenstärke

Dabei begann alles nach Plan. Hamburg-Nord erwischte den besseren Start, führte schnell mit 4:1 und dominierte die Anfangsminuten. Doch Lübeck ließ sich nicht abschütteln, nutzte Unkonzentriertheiten der Gäste und drehte die Partie noch vor der Pause. Beim 13:12 ging es für die SG mit einem Rückstand in die Kabine. Vor allem die kompakte Lübecker Abwehr stellte die Rückraumspieler von Hamburg-Nord in dieser Phase vor Probleme.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild. Mit mehr Tempo im Angriff und variablerem Spielaufbau fand die SG zurück in die Spur. Allen voran Lasse Linkenbach, der mit sieben Treffern – davon fünf sicher verwandelte Siebenmeter – Verantwortung übernahm. Unterstützt wurde er von Jona Wohlenberg (6 Tore) und Carl Aaron Ploog (5), die im Rückraum immer wieder für Druck sorgten. Auch die Flügelspieler brachten sich zunehmend ins Spiel, wodurch Lübeck in der Abwehr immer häufiger ins Rotieren geriet.

Die entscheidende Phase kam Mitte der zweiten Halbzeit: Zwischen der 43. und 50. Minute legte Hamburg-Nord einen 6:2-Lauf hin und setzte sich vorentscheidend auf 24:19 ab. Lübeck versuchte noch einmal mit einer Auszeit gegenzusteuern, doch die SG spielte abgeklärt und ließ sich auch von späten Zeitstrafen nicht mehr aus dem Konzept bringen.

Am Ende stand ein verdienter 30:26-Erfolg, der nicht nur zwei Punkte einbrachte, sondern auch Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Die Mischung aus kämpferischem Einsatz und cleverer Chancenverwertung machte den Unterschied – und zeigte, dass Hamburg-Nord in dieser Liga eine gewichtige Rolle spielen kann.

„Wir haben uns nach einem schwierigen ersten Durchgang stark zurückgemeldet. Genau diese Mentalität brauchen wir in der 2. Liga“, lautete das Fazit des Trainerteams nach Abpfiff. Mit diesem Ausrufezeichen zum Start hat die SG ein klares Signal gesetzt: Wer in der Nord-Staffel oben mitspielen will, muss Hamburg-Nord auf der Rechnung haben.