mE1 gewinnt das größte Hallenturnier der Welt in Lund - Memories for life

| 2025/2026 | mE1

Diese fünf Tage werden die Jungs der mE1 ganz sicher niemals vergessen. In Lund (Schweden) krönen sie sich zum Sieger der Lundaspelen 2025, dem größten Hallenturnier der Welt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag machte sich die SG-Familie mit insgesamt fünf Mannschaften, Kleinbussen und zahlreichen Eltern auf den Weg nach Schweden. Mit dabei: Zehn hochmotivierte Jungs der mE1, vor denen eine ganz besondere Turnierfahrt liegen sollte. Schon die Anreise über die Fähre nach Dänemark und weiter über die Öresundbrücke nach Schweden hatte echten Erlebnischarakter, noch bevor der erste Ball geworfen wurde. 

Nach einer kurzen und eher unbequemen Nacht auf teils kaputten Luftmatratzen starteten wir in die Gruppenphase. In den ersten Spielen gegen Teams aus Malmö und Lund zeigten die Jungs sofort, wo die Reise hingehen sollte. Die Umstellung von der Manndeckung auf den Positionshandball funktionierte schon gut, zahlreiche Ballgewinne führten zu schnellen Gegenstößen. Früh konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Die Tabellenführung war der verdiente Lohn unserer Auftritte.

Der dritte Turniertag hatte es dann mit gleich drei Gruppenspielen in sich. Gegen Helsingborg knüpften wir nahtlos an die bisherigen Leistungen an. Kurz darauf wartete mit Eslövs der erste echte Härtetest. Konzentriert von der ersten Sekunde an, mit großer Bereitschaft in der Abwehr und einem überragenden Sami im Tor, der die gegnerischen Schützen reihenweise zur Verzweiflung brachte, erkämpften wir uns ein starkes 15:12. Damit war der Einzug in den A-Pokal gesichert. Im letzten Gruppenspiel gegen Ankaret merkte man den Jungs die intensiven Tage etwas an und wir machten zu viele einfache Fehler. Trotz einer knappen Niederlage stand der Gruppensieg fest. Zur Belohnung ging es noch gemeinsam ins Schwimmbad. Die Devise war klar: Jetzt kann die K.o.-Phase kommen.

Im Viertelfinale wartete mit dem Gastgeber Lugi HF ein besonders körperbetonter Gegner. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Vor allem in den letzten zehn Minuten setzten wir uns deutlich ab und zogen mit einem souveränen 16:7 ins Halbfinale ein. Dort trafen wir auf Ystad. Trotz einiger ausgelassener Chancen blieben wir defensiv hellwach und zogen mit einem klaren 19:10 ins Finale ein – erneut gegen Eslövs.

Finale. Das Licht geht aus. Dunkelheit. Spotlights an. Musik an. Einlauf. Unsere Namen klingen durch die Halle. Alle Blicke sind auf uns gerichtet. Die Anspannung ist greifbar. Ein letzter gemeinsamer Schrei: „Hamburg-Nord!“. Anpfiff. 

Von der ersten Sekunde an war klar, wer an diesem Tag den Titel mehr wollte. Ausgestattet mit den besseren Kraftreserven und als eine defensive Einheit, spielten sich alle zehn Jungs – getragen von der großartigen Unterstützung der SG-Familie – in einen regelrechten Rausch. Früh machten wir deutlich: Der Titel führt nur über uns. Das 24:16 im Finale unterstreicht eindrucksvoll, wie stark dieses Team ist und macht Lust auf die kommenden Jahre. 

Am Ende bleibt neben den Medaillen und dem Pokal ganz viel: Dankbarkeit für die unglaubliche Unterstützung der SG-Familie und unserer Eltern (allen voran Swantje für den Fahrdienst vor Ort und Dani für die perfekte Organisation). Der Stolz auf jeden einzelnen Spieler, der sein Herz auf der Platte gelassen hat. Taktische Erkenntnisse für die Rückrunde, in der wir auch als D-Jugend antreten werden. Und vor allem Erinnerungen an die Lundaspelen 2025, an das größte Hallenturnier der Welt, das sein Motto mehr als verdient trägt:

Memories for Life!