Trotz Dämpfer im Finale: mC1 hat Regionalliga weiter im Blick

| 2026/2027 | mC1

Die männliche C1 der SG hat sich in der ersten Runde der Regionalliga-Qualifikation zwar noch nicht den direkten Startplatz gesichert, aber eine gute Ausgangslage für die zweite Qualifikationsrunde erarbeitet.

Im Halbfinale des Turniers in Kronshagen traf die mC1 auf die ATSV Stockelsdorf. Dank einer konzentrierten Abwehrarbei, überragender Torhüterleistung und konsequentem Angriffsspiel zogen die Jungs völlig verdient ins Finale ein. Von Beginn an machte das Team deutlich, dass an diesem Tag der Weg in die Regionalliga nur über die SG führen würde. Bereits zur Halbzeit stand es 14:6, und bis zum Schlusspfiff wurde der Vorsprung auf 27:15 ausgebaut. Der mitgereiste Anhang aus Eltern und weiteren SG Mitgliedern, angeführt von „DJ Erik“ aus der mC2, feierte den Finaleinzug entsprechend lautstark.

Im Endspiel wartete mit dem MTV Lübeck ein ebenbürtiger Gegner, der zuvor die Gastgeber aus Kronshagen klar besiegt und zudem etwas mehr Zeit zur Erholung zwischen den Spielen hatte. Während die SG im Halbfinale noch durch hohe Konzentration überzeugte, schlichen sich im Finale zwischen der 6. und 13. Minute leider zu viele Ungenauigkeiten und einfache Ballverluste ein.

Der MTV bestrafte diese Phase gnadenlos und setzte sich mit einem 5:0-Lauf auf 12:4 ab. Damit war der Grundstein für den späteren Finalsieg gelegt, denn von diesem Rückstand konnten sich die Hamburger Jungs nicht mehr erholen. Am Ende musste man sich dem MTV Lübeck verdient geschlagen geben. Das 20:31 fiel dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf insgesamt vermuten ließ.

Der Blick richtete sich nach der Niederlage jedoch sofort auf Runde 2, wo nun der Bramstedter TS und AMTV Hamburg zum Tanz in die Tegelsburg gebeten werden. Und damit dies ein heißer Tanz mit dem hoffentlich verbundenen Einzug in die Regionalliga wird, braucht die mC1 die ganze Wucht der SG Hamburg Nord in der Halle. Datum und Anwurfzeiten folgen, sobald der Spielplan steht und dann setzt das Team auf die eigenen Stärken und die Kraft der Tegelsburg, um den Sprung in die Regionalliga zu schaffen.